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Der Zwergschnauzer ist ein verkleinertes Abbild der grösseren Schnauzer. Früher war er ein gefürchteter Rattenfänger und ist heute ein sportlicher Begleithund. Der friedfertige Zwerg lernt leicht und ist nicht bissig. Er verträgt sich gut mit Kindern und Artgenossen und ist ein idealer Familienhund. Er ist kein Kläffer und hat trotzdem die Eigenschaften eines guten Wachhundes. Ritterlich beschützt er seine Familie, seine drolligen Streiche bringen alle oft zum Lachen. Ihre tierische Intelligenz beeindruckt bei der Ausbildung selbst so manchen gestandenen Hundesportler. Er haart sehr wenig, braucht aber ständige Fellpflege. Er eignet sich super für Agility, Obedience und Turnierhundsport. Längere Strecken am Fahrrad sind auch kein Problem für ihn. Er ist bei allem begeistert dabei. Ein kleiner Tausendsassa! Der Zwergschnauzer wird durchschnittlich ca. 12 – 15 Jahre alt und ist bis ins hohe Alter fit. Seine Schulterhöhe beträgt 30 bis 35 cm. Das Gewicht liegt zwischen 5 und 7 kg. Er hat einen langen Kopf und einen kräftigen Fang mit Scherengebiss. Ein langer, eleganter gebogener Hals zeichnet ihn aus. Der Nasenspiegel ist gut entwickelt. Er hat dunkle, ovale Augen und leicht angestellte kurz behaarte Hängeohren. Das Haar ist hart und rau und borstige Brauen und ein struppiger Bart zieren ihn. Seit Juni 1998 dürfen die Ohren nicht mehr kupiert werden. Den Zwergschnauzer gibt es in den Farben Schwarz, Pfeffer-Salz, Schwarz-Silber und Weiss. Sein Wesen entspricht dem des Schnauzers. Sein Temperament, Klugheit und Unerschrockenheit sowie seine Ausdauer und Wachsamkeit machen den Zwerg zu einem angenehmen Haushund, der auch in einer kleineren Wohnung problemlos gehalten werden kann. Er ist auch ein guter Wach- und Begleithund.
Geschichtlicher Überblick Die ursprünglichen Pinscher und Schnauzer, sind durch den ständigen Kontakt mit Stallburschen, Kutschern und Reitern, Lärm und Hektik, zu nervenfesten, robusten und wachsamen Hunden herangewachsen. Große Geschicklichkeit und kaum Neigung zum Streunen zeichnete die Hunde aus. Die Vorfahren der Schnauzer stammen vermutlich aus Süddeutschland, wo sie als Hund des einfachen Volkes vielseitige Verwendung fanden und wohl aus diesem Grunde auf nur wenigen Abbildungen alter Zeit zu sehen sind. Bei den Fuhrleuten mussten die Tiere hart arbeiten. Tagsüber begleiteten sie die Pferdefuhrwerke über oft lange Wegstrecken und hatten die teuren Fuhren sowie die Pferde zu bewachen. Dabei wurden die rauhaarigen Tiere favorisiert, denn das robuste und dichte Haarkleid machte sie „wetterfest“.
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